Garten-Pflege & Beete: aus überwuchert wird wieder einladend.
Nach drei Jahren ohne regelmäßige Pflege hatte die Natur den Vorgarten zurückerobert. Brennnesseln am Zaun, Rasen halb Moos halb Klee, die Beete unsichtbar unter Wildwuchs. Zwei Tage später war wieder Ordnung drin — ohne dass dafür alles abgerissen werden musste.
Ausgangslage: Garten auf Stand-by-Modus
Die Eigentümer waren beruflich viel unterwegs und hatten den Garten schlicht nicht mehr im Griff. Kein Drama, das sehen wir oft. Wenn man drei Jahre nicht hinschaut, hat sich Natur ihre Räume zurückgeholt — manchmal hübsch (Wildwiesen), oft aber unkontrolliert (Brennnessel, Giersch, einzelne Birken in den Beeten).
Wunsch: nicht alles plattmachen, sondern wiederherstellen, was mal da war. Hecken in Form bringen, Beete säubern, Rasen aufpäppeln statt komplett neu sähen. Klassische Pflege-Aufgabe, kein Landschaftsbau.
Garten-Pflege ist 80 Prozent Aufräumen, 20 Prozent Pflanzen. Wer das umdreht, ist nach drei Wochen wieder bei null.
Aufräumen und Pflegen, in zwei Tagen
Tag 1 war Aufräumen: Hecke schneiden, Beete freilegen, Brennnessel und Giersch mit Wurzelballen ausgraben, Schnittgut fachgerecht entsorgen.
Hecke geschnitten — Form- und Pflegeschnitt, etwa 12 Meter Länge
Wildwuchs in allen Beeten entfernt — manuell, weil viele Stauden noch zu retten waren
Schnittgut entsorgt — eine kleine Lkw-Ladung, fachgerecht abgegeben
Tag 2 war Pflege: Beete neu eingefasst, Stauden nachgepflanzt, Rasen vertikutiert und nachgesät, organischer Dünger drauf, Wege gefegt.
Beete neu eingefasst mit frischem Mutterboden und Mulch
Margeriten und Stauden nachgepflanzt, wo Lücken waren
Rasen vertikutiert und nachgesät — nur die schlechtesten Stellen
Wege gefegt und Pflasterfugen freigekratzt
Was wir bewusst nicht gemacht haben
Wir haben keinen kompletten Rasen-Neuauftrag gemacht, obwohl das Geld bringt. Der vorhandene Rasen war teilweise gut, nur die Schattenecken hatten gelitten. Komplett-Neusaat wäre Geldverschwendung gewesen. Wir haben das den Eigentümern auch so gesagt — weniger Arbeit für uns, fairer Preis für sie. So funktioniert Stammkundschaft.
Auch keine teuren Spezialpflanzen. Der Garten soll mit moderatem Aufwand pflegbar bleiben — wir haben pflegeleichte Stauden gewählt, die mit Hamburger Wetter klarkommen.
Ergebnis
Nach zwei Tagen sah der Garten wieder so aus, wie er vor drei Jahren ausgesehen hatte. Die Eigentümer haben uns für die Folgesaison einen Pflegevertrag angeboten — vier Termine pro Jahr, dann bleibt das Ergebnis. Klassisches Win-win.
Garten will wieder gut aussehen?
Schicken Sie uns ein Foto und sagen, was Sie selbst noch machen wollen. Den Rest übernehmen wir.